Das Eilbeker Friedensbräu
Vom Hobby im Gemeindehaus der Kirche, der sozialen Verantwortung zum ersten offiziellen Bier aus Eilbek: Mit dem EPA (Eilbeker Pale Ale) startet drei Gründer aus Eilbek, namentlich Mike Bantin, Frederic Dupré und Matthias Becker nun offiziell ihr Projekt zur eigenen Bier-Marke. Eine Webseite mit weiteren Infos zum Konzept ist auch schon online. Steht das Bier schon bald im Fachhandel?
Hintergrund
Seit über vier Jahren brauen Mike Bantin, Frederic Dupré und Matthias Becker – teilweise auch zusammen mit Bekannten und Teilnehmer:innen bei früheren von ihnen angebotenen Kursen – nun das eigene Bier, das unter dem Namen „Friedensbräu“ bekannt ist. Der Name ist eine Anlehnung an den damaligen Hintergrund: Sie starteten quasi als Hobby Bierbraugruppe im Gemeindehaus der Friedenskirche Eilbek und probierte sich dabei aus. Das Bier wurde schon mehrfach auf Veranstaltungen in Eilbek, natürlich unentgeltlich bzw. gegen eine Spende angeboten, aber damals noch ganz ohne Logo und Marke. Ihre Heimat war sozusagen der Raum der Kirche.
Aus diesem Hobby wurde dann doch mehr und die Leidenschaft führte sie dazu, ein richtiges Konzept zu entwickeln und gemeinsam mit einer Hamburger Brauerei das erste, eigene und verkäufliche Bier zu brauen. Mit dem EPA (Eilbecker Pale Ale) in der 0.5l Flasche bringen die drei nun das erste Bier auf den Markt. Dazu heißt es „Ein hopfenbetontes, fruchtiges Pale Ale, inspiriert vom Stil eines East Coast IPAs – nicht zu bitter, dafür schön rund, aromatisch und gut trinkbar.“
Wo und wie es zu kaufen ist, verraten sie dann doch erst noch lieber persönlich (z.B. über das Kontaktformular). Aber man munkelt, das Bier könnte bald in der Nähe in einem Ladengeschäft erhältlich sein.
Weitere Biersorten, die sie bereits in der Vergangenheit ausprobierten und entwickelten sind das Altbier und ein Weizen. Wir bleiben gespannt, ob und wann auch diese weiteren Sorten offiziell angeboten werden und erhältlich sind. Dies könnte vielleicht schon bald so weit sein!
Dabei ist es den drei Männern wichtig, auch weiterhin mit Eilbek verbunden zu bleiben – und zwar nicht nur mit dem Namen und dem Logo. Insofern wird man sie auch weiterhin auf kleinen Festen und Veranstaltungen in und rund um Eilbek sehen.


Engagement im Stadtteil
Auch in der Vergangenheit waren sie hier sehr aktiv: Ein besonderer Schwerpunkt lag in den letzten Jahren dabei auf ihrem Engagement rund um die Friedenskirche. Hier haben sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen organisiert und unterstützt: von öffentlichen Grillnachmittagen im Sommer über Braukurse bis hin zum Osterfeuer. Auch die gemütlichen Adventssonntage auf dem Kirchplatz mit Glühwein und Feuer gehören für sie fest dazu. Zu Halloween haben sie die „Geisterbahn“ auf die Beine gestellt – mit anschließendem Lagerfeuer im Gemeindegarten. Darüber hinaus helfen sie auch regelmäßig bei Flohmärkten auf dem Kirchplatz.
Und auch beim TH Eilbeck haben sie in den letzten Jahren an der einen oder anderen Stelle bei kleineren Veranstaltungen den Verein unterstützt. Zudem sind einige von ihnen Teil des Organisationsteams zum Eilbeker Stadtteilfest, das bekanntlich alle zwei Jahre im Sommer stattfindet. So oder so sieht man sie auf lokalen Festen in Eilbek, den Stadtteilgesprächen oder bei sonstigen Veranstaltungen hier.
Und trotz des (möglichen) kommerziellen Erfolgs beim Verkauf des Eilbeker Friedensbräu betont das Team, dass sie auch bei diesem Projekt eine soziale Verantwortung sehen und somit auch an die Wurzeln des „Friedensbräu“ erinnern. Sie werden daher auch zukünftig bei Festen und Events mitwirken und soziale Projekte in Eilbek (finanziell) unterstützen.
So schreiben sie selbst auf der Webseite:
„Bei Friedensbräu endet Gemeinschaft nicht am Tresen. Wir engagieren uns bereits in verschiedenen Bereichen unseres Stadtteils ehrenamtlich und möchten diese Verantwortung auch als Brauerei weitertragen. Darum fließen 10 % unseres Gewinns in soziale Projekte, die Nachbarschaft fördern, Begegnungen schaffen und Menschen unterstützen. So wird Friedensbräu Schritt für Schritt zu einem verantwortungsbewussten Player im Stadtteil – für ein Miteinander, das weit über ein gutes Bier hinausgeht.“

Ein Bier aus Eilbek von Eilbekern? Das klingt doch spannend!
Natürlich freuen sich die Drei über Feedback, neue Kontakte und eure Freude mit diesem neuen Bier aus unserem Stadtteil! Schreibt sie gern an oder berichtet vom Geschmack des Friedensbräu.
Weitere Infos zu dem Team und der Marke, ein kleines Video sowie weitere Kontaktaufnahme finden sich auf der Homepage unter: www.friedensbraeu.de
Und der instagram Auftritt befindet sich unter: eilbeker_friedensbrauerei
Wir wünschen dem Team einen guten Start und halten euch auf dem Laufenden!
Text: Conrad
Bilder: Mike Bantin, Frederic Dupré und Matthias Becker